Krankenhaus Waldkirchen > Geschichte
 
Geschichtlicher Rückblick
 
1650 Das erste "Hospital" in Waldkirchen
Im Sommer  und  Herbst  1649  starben  in der Pfarrei Waldkirchen weit über 600 Menschen an der Pest. Der Magistrat des damaligen Marktes sah sich deshalb gezwungen, am Graben, also außerhalb der den ganzen Markt umgebenden Ringmauer, ein "Siechenhaus" zu errichten. Erstmals im Jahr 1650 wurde das "Hospital" urkundlich erwähnt.
 
1710 Neues Spitalhaus in Waldkirchen
Pfarrer Sebastian Bayerst lässt vor dem oberen Markttor an der Ringmauerstraße aus eigenen  Mitteln ein neues  Armen- und Spitalhaus in Holzbauweise errichten. 
 
1864 Sanierung des bestehenden Hospitals
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Das Gebäude aus Holz wurde am gleichen Standort in Massivbau- weise ersetzt. Dieses Anwesen, in dem zuletzt das Arbeitsamt untergebracht war, wurde 1941 abgerissen. Stattdessen befindet sich dort jetzt ein Parkdeck.
saniertes Hospital in Steinbauweise

 
1904-1907 Bau eines neuen Distriktkrankenhauses
1904 leitete der Bezirk Wolfstein den Bau eines neuen Distriktskrankenhauses in Waldkirchen ein, das 1907 seiner Bestimmung zugeführt werden konnte.1927 wurde dieses räumlich erweitert. Heute wird dieses Gebäude als Förderschule genutzt. 1907 - 1955 führte die medizinische Leitung des Krankenhauses Dr. med. Heinrich Pfau.
 
1955 Das Krankenhaus am heutigen Standort
Das jetzige Krankenhaus Waldkirchen wurde in seiner Grundsubstanz 1955 fertig gestellt. Zahlreiche Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen folgten in den nächsten fünf Jahrzehnten. Dr. Pfau wurde von Dr. med. Albert Brand 1955 bis 1977 als medizinischer Leiter und Chefarzt abgelöst.
 
1994 Krankenhaus der Grundversorgung
Am 01. Januar 1994 wurde die Waldkirchener Klinik ein Krankenhaus der Grundversorgung mit den Hauptfachabteilungen Chirurgie und Innere Medizin. Die ärztliche Leitung führte seit 1977 Herr Dr. med. Heribert Bauer.
 
1998 Krankenhauserweiterung
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Haupteingang Krankenhaus Waldkirchen
 
Die Zahl der Planbetten wurde in diesem Jahr von 70 auf 90 Betten erhöht, was den Weg für eine dringlich notwendige baulöiche Erweiterung frei machte. Vor allem die Patientenunterbringung bedurfte einer grundlegenden Verbesserung.
2000 Weitere Erweiterungsmaßnahme am Krankenhaus
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In den Jahren 2000 und 2001 erfolgte eine erneute Erweiterungsmaßnahme durch den Anbau eines neuen Flügels, der neben den Stationsvergrößerungen auch die Errichtung der Zentralen Aufnahmestation, der Physikalischen Therapie sowie eine moderne Küche mit sich brachte. Hier wurden neue Aspekte der Patientenzimmergestaltung eingebracht, die vom bisherigen Weiss abwichen.

 

neuer Flügel des Krankenhauses Waldkirchen

 
2002 Einweihung des neuen Traktes
Der neue Krankenhaustrakt im Süden des Gebäudes wurde in diesem Jahr seinen Zwecken übergeben und feierlich eingeweiht.
 
2004 Integration einer Palliativeinheit
Das Krankenhaus Waldkirchen integrierte in die bestehenden Räumlichkeiten eine Palliativeinheit mit 5 Betten. Hierbei wurden die Patientenzimmer großzügig und mit vielen Spendengeldern der Bevölkerung bedarfsgerecht umgebaut und eingerichtet.
 
2007 Erweiterung der Palliativeinheit und Intensivmedizin
Der Palliativeinheit am Krankenhaus Waldkirchen wurde seitens der Regierung eine Erweiterung um 3 Betten auf nun 8 Betten genehmigt. Ebenso wurden die sogenannten "Wach-Betten" aufgrund des medizinischen Spektrums und der Möglichkeit zur Beatmung in "Intensivbetten" umgewandelt.
 
2008 Der fünfte Erweiterungsbau ist fertig
Im August 2008 schwebte erneut ein Richtkranz über dem Waldkirchener Krankenhaus und krönte somit den fünften Erweiterungsbau mit schönsten Blick auf den Vorwald. Neben der Integration einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis auf 700 Quadratmetern erfolgt eine Erweiterung der Palliativeinheit. Im Erdgeschoss werden neben dem ambulanten OP-Zentrum auch der internistisch-diagnostische Funktionsbereich untergebracht sein.
 
2010 Neues CT in der Nähe des Diagnostikzentrums
Höhere Auflösung und schnellere Diagnostik - Krankenhaus mit neuem Computer-Tomograph für Zukunft gerüstet. „Das neue CT ist ein 16-Zeiler, das alte hatte nur eine Zeile, deshalb ist es um einiges schneller“, erklärt Manfred Wallisch, der technische Leiter des Krankenhauses. Das neue Gerät namens „CT Brightspeed Elite“ hat knapp 300.000 Euro gekostet, der Umbau des Röntgenraums hat noch einmal etwa 65 000 Euro verschlungen. Aber es habe sich gelohnt.
 
2011 Diagnostikzentrum wird eröffnet
Offiziell eingeweiht und gesegnet wurden das Diagnostikzentrum, das vom Unter- ins Erdgeschoss umgezogen ist sowie der Umbau der Physiotherapie. Insgesamt 500.000 Euro kosteten die Maßnahmen laut Interimsgeschäftsführer Helmut Denk.
 

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