Wo befinden wir uns?
Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen,
Pflegequalität zu beurteilen. In den 70er Jahren wurde ein Stufenmodell
der Pflegequalität diskutiert, in welchem unterschieden wird zwischen
optimaler Pflege, angemessener Pflege, sicherer Pflege und gefährlicher
Pflege.
Trotz unseres ewigen, niemals erreichbaren Zieles, der optimalen Pflege,
bewegen wir uns im Rahmen unseres Pflegemodells
auf den Stufen der angemessenen und sicheren Pflege.
Die gefährliche Pflege steht für jeden einzelnen Mitarbeiter
des Pflegedienstes ausser Frage!
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Qualitätskomponenten
Wir teilen die gesamte Pflegequalität
in sogenannte Komponenten, der Strukturqualität, Prozessqualität
und Ergebnisqualität ein. Strukturaspekte beeinflussen den Pflegeprozess
als auch das Ergebnis, sowie das Ergebnis der Pflege und der Pflegeprozess
rückwirken auf die Struktur.
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Qualitätssicherung
Unsere Pflegequalität sichern
wir in den einzelnen Komponenten durch:
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Strukturqualität
- innerbetriebliche und externen Fort-
und Weiterbildungen,
- jährlich wiederholenden Pflichtfortbildungen
(Reanimation, Brandschutz, Arbeitsschutz, usw.),
- durch ausgebildete Mentoren und Praxisanleiter,
- Beauftragte in speziellen Pflegebereichen
(z.B. Wundgruppen),
- hohe Fachkraftquoten im Intensiv/Anästhesie
und OP-Bereich,
- regelmäßigen Bereichsleiter,
Stationsleiter und Teambesprechungen,
- organisierter Informationskultur,
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Prozessqualität
- Einbindung neuester Erkenntnisse in der
Pflege durch engen Kontakt mit der Krankenpflege-
schule Freyung,
- aktuelle Pflegestandards,
- optimale Ablaufstrukturen auf den Stationen,
- Bereichs- und Bezugspflege,
- aktuelles Dokumentationssystem,
- aktuelle fachbezogene Hygieneregime.
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Ergebnisqualität
- Erfassung und Ausarbeitung von Patientenfragebögen,
- stichpunktartige Erfassung der IST-Qualität,
- Mitarbeiterjahresgespräche,
- internes und externes Beschwerdemanagement,
- ausgereiftes Statistikwesen,
- Pflegevisiten (in Planung).
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